Zertifizierungen

Für uns als Dienstleister im Bereich der Höhenarbeit und der Arbeitssicherheit ist ein umfassendes Fortbildungs- und Zertifizierungsportfolio unerläßlich, um unseren Kunden mit aktuellem Fachwissen gerüstet rechtssichere Lösungen in Übereinstimmung mit den Arbeitsschutzrichtlinien des Gesetzgebers und der Berufsgenossenschaften bieten zu können. Im folgenden finden Sie einen Auszug der relevanten Zertifizierungen und Fortbildungen:

 

Um Höhenarbeiten inklusive Gefährdungsermittlungen und Zugangs- / Arbeits- / Rettungskonzepten sicher planen, durchführen und als Aufsichtsführende Höhenarbeiter überwachen und leiten zu können, ist die höchste Zertifizierungsstufe im Bereich des Industriekletterns zwingend durch den Gesetzgeber und die Berufsgenossenschaften vorgeschrieben. Als Aufsichtsführende Höhenarbeiter nach FISAT Level 3 und als Industriekletterer mit jeweils mehr als 15 Jahren aktiver Erfahrung in der Seilzugangstechnik stehen wir Ihnen in allen Belangen der Höhenarbeit mit Rat und Tat zur Seite!

 

Über den „normalen“ Bereich der Rettungsgewährleistung auf Baustellen und Arbeitsstätten unter Verwendung von Standardtechniken und -material hinaus sind wir durch intensive Schulung und regelmäßiges Training im Bereich der Speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT) in der Lage, auch in komplizierten Umgebungen die planmäßige, schnelle und geordnete Rettung zu gewährleisten. Wir verfügen über erweiterte Kenntnisse im Bereich der Rettungstechniken und haben eine erweitere, medizinische Schulung im Bereich des Ersthelfers und können so als first persons on scene die fachgerechte Erstversorgung und die anschließende Evakuierung nach oben, unten und/oder diagonal in Form von begleiteten oder unbegleiteten Tragenrettungen gewährleisten. Da Höhenrettung immer eine Teamleistung ist, sind wir ein aktionsfähiges und regelmäßig trainiernedes, eingespieltes Höhenrettungs-Team und freuen uns darauf Sie auf Ihren Baustellen und an Ihren Arbeitsstätten zu unterstützen.

 

Die sogenannten Confined Spaces – also Behälter, Silos und beengte Räume – sind allseits oder überwiegend von festen Wandungen umgebene sowie luftaustauscharme Bereiche, in denen auf Grund ihrer räumlichen Enge oder der in ihnen befindlichen bzw. eingebrachten Stoffe, Zubereitungen, Verunreinigungen oder Einrichtungen besondere Gefährdungen bestehen oder entstehen können, die über das üblicherweise an Arbeitsplätzen herrschende Gefahrenpotenzial deutlich hinausgehen. Auch Bereiche, die nur teilweise von festen Wandungen umgeben sind, in denen sich aber auf Grund der örtlichen Gegebenheiten oder der Konstruktion Gefahrstoffe ansammeln können bzw. Sauerstoffmangel entstehen kann, sind enge Räume im Sinne der DGUV Regel 113-004 „Arbeit in Behältern, Silos und beengten Räumen“. Diese Definition schließt Gruben, Schächte, Kanäle und auch Türme wie z.B. WEAs mit ein. Aufgrund des erhöhten Gefährdungspotentials durch vielfältige Gefährdungsfaktoren (z.B. toxische Atmosphären, Sauerstoffmangel, Gefahrstoffe, Gefährdungen durch Arbeitsverfahren/biologische  Vorgänge/ chemische Reaktionen/ Herabstürzen von Anbackungen/Aufrührungen von Rückständen uvm.) und der im Regelfall eher komplizierten Zugangs- und Rettungssituation bestehen arbeitsschutzseitig komplexe Anforderungen, um Arbeiten sicher zu gestalten und eine schnelle und geordnete Rettung im Notfall zu gewährleisten.
Wir sind speziell im Bereich der Rettung aus beengten Räumen geschulte Höhenretter und können Ihnen auf Ihre Belange maßgeschneiderte Zugangskonzepte für Ihr Personal und die Rettungsgewährleistung an Ihren Arbeitsstätten anbieten.

 

Als zertifizierte, sachkundige Prüfer für PSAgA bieten wir Ihnen einen Prüfservice für die jährlich wiederkehrenden Prüfungen (ehemals. BGG 906) Ihres Materials an. Darüber hinaus beraten wir Sie im Bezug auf Absturzsicherung in Form von Rückhalte- oder Auffangsystemen und Einzelanschlagpunkten, sowie im Bezug auf Materialauswahl und Schulungen für Ihr Personal. Wir haben viel Erfahrung in der Planung, Konzeption und Montage von Absturzsicherungen und bieten Ihnen darüber hinaus auch einen Prüfservice für die jährlich wiederkehrende Prüfung Ihrer Bestandsanlagen an.

 

Über die fachliche Qualifikation als Sachkundige für PSAgA (DGUV-G 312-906) hinaus sind wir wie in der DGUV-Information 201-056 „Planungsgrundlagen für Anschlageinrichtungen auf Dächern“ gefordert zusätzlich durch den Hersteller ABS Safety als Sachkundige Prüfer für komplexe Systeme zertifiziert. Wir bieten Ihnen die fachgerechte Planung, Konzeption und Montage von komplexen Absturzsicherungen (Rückhalte- oder Auffangsysteme, drahtseil- oder Schienen basiert) oder Einzelanschlagpunkten  und die jährlich wiederkehrenden Prüfungen dieser Systeme aus einer Hand an. Sprechen Sie uns an, wir machen Ihnen gern ein attraktives Angebot!

 

Ortsfeste Steigleitern sind je nach Ihrem Verwendungszweck (Steigleitern für bauliche Einrichtungen, Steigleitern als Zugang zu maschinellen Anlagen, Notfallleitern) verschiedenen Kategorien zugeordnet, die unterschiedlichen Normungen und rechtlichen Anforderungen unterliegen. Allen gemein ist, das der Gesetzgeber den Unternehmer dazu verpflichtet den ordnungsgemäßen und sicheren Zustand der Steigleitern und Steigschutzsysteme in regelmäßigen Intervallen durch eine sachkundige, befähigte Person prüfen zu lassen (Bauordnungsrecht, Betriebssicherheitsverordnung, TRBS 2121-2, ASR A1.8). Das Ergebnis der Prüfungen ist zu dokumentieren und zu archivieren und der Prüfstatus der Steigleitern ist an der Leiter kenntlich zu machen.

Wir als durch den TÜV Nord zertifizierte, befähigte Prüfer führen für Sie die wiederkehrenden Prüfungen von Steigleitern, Steigeisengängen und Steigschutzsystemen durch, führen für Sie ein Prüfbuch das den rechtlichen Anforderungen gerecht wird und händigen Ihnen übersichtliche und strukturierte Dokumentation zum Prüfstatus Ihrer Steigleitern aus, um etwaige Instandsetzungsarbeiten planbar und kalkulierbar zu machen. Auf Wunsch führen wir natürlich auch gern Instandsetzungsarbeiten an den betroffenen Anlagen aus. Sprechen Sie uns einfach an, wir machen Ihnen gern ein unverbindliches Angebot!

 

Als Elektrofachkräfte für mobile Anlagen haben wir umfassendes Wissen im Bereich der Errichtung, des Betriebs und der Wartung von mobilen elketrischen Anlagen ebenso wie im Bereich der Messtechnik. Durch die Zertifizierung nach SQQ1 sind wir in der Lage von einfachen VDE 0701/0702 Prüfungen bis hin zu kompletten VDE 0100/600 Messreihen und BGVA3 Prüfungen vieles durchzuführen. Diese Fortbildung überschreitet die „Elektrotechnisch unterwiesene Person / EUP“ und auch die „Elektrofachkraft für begrenzte Tätigkeiten“ in Umfang und Inhalt um ein vielfaches (7 Wochen Vollzeit, s. Ausbildungsinhalte im Zertifikat!) und versetzt uns in die Lage, nach zusätzlicher Unterweisung durch eine berechtigte Elektrofachkraft in Zuarbeit für einen Meisterbetrieb auch (weisungsgebunden) Installations- und Montagearbeiten im Elektrobereich rechtssicher durchzuführen an Stellen, an die Ihre Mitarbeiter nicht ohne erheblichen Kostenaufwand gelangen können. Wir haben viel Erfahrung im Bereich der Elektroinstallation, der Montage und Überarbeitung vom Brandmeldeanlagen, Beleuchtungssystemen und Blitzschutzanlagen und können auch sicher Ihnen bei Ihren Projekten helfen. Sprechen Sie uns einfach an!

 

Nach Landesbauordnung § 1 & 2 sind im öffentlichen Raum beim Bau, der Wartung oder der „Veränderung“ von „Anlagen“ zur Wahrung von Ordnung und Sicherheit ausschließlich bauaufsichtlich zugelassene Verankerungen zu verwenden. Im Bereich der Arbeitsstätten sieht es nach der Arbeitsstättenregelung zum Schutz der Gesundheit Ihrer Angestellten ähnlich aus. Sowohl in den allgm. bauaufsichtlichen Zulassungen für Verankerungssysteme des Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) wie auch in den Europäisch-Technischen Bewertungen (ETA) der EOTA (Europäische Organisation für Technische Bewertung) ist die klare Forderung des „Einbaus nur durch entsprechend geschultes Personal“ formuliert. Damit ist nicht etwa eine allgemeine handwerkliche Befähigung gemeint, sondern eine entsprechende Fortbildung anhand der „Hinweise für die Montage von Dübelverankerungen“ des DIBt. Sie als Bauherr oder Auftraggeber müssen wissen, das die Zulassung der verwendeten Produkte an die Montage durch entsprechend geschultes Personal gebunden ist!
Wir als Dienstleister sind nach erfolgter Fortbildung und entsprechender Zertifizierung durch die Technische Universität Dortmund (Fachbereich Verankerungstechnik) als zertifizierte Befestigungstechniker fachlich qualifiziert, um zugelassene Verankerungen für Sie durchzuführen und zu dokumentieren.

 

Das Trockeneisstrahlen ist ein technisiertes Reinigungsverfahren das unter gewissen Vorraussetzungen anderweitigen Reinigungsverfahren in Fragen zeitlicher Effizienz und Wirtschaftlichkeit weit überlegen sein kann, da der erreichbare Reinigungsgrad höher ist als bei allen Wasser-basierten Verfahren, das Verfahren an sich ist aber deutlich untergrund-schonender als Strahlverfahren mit Feststoffen. Des Weiteren muss kein verunreinigtes Strahlgut entsorgt werden, da das feste Trockeneis unmittelbar nach dem Auftreffen auf den Untergrund seinen Aggregatzustand in seine gasförmige Form wechselt. Da aber bei Fehlanwendungen auch beachtliche Beschädigungen entstehen können und der Umgang mit Trokeneis und Kohlendioxid ein Gefährdungspotential darstellt versteht es sich von selbst, das nur geschulte Anwender dieses Verfahren durchführen sollten. Wir sind Mitgliedsbetrieb im Verband Trockeneisstrahlen Deutschland(VTSD) und nach VTSD geschulte, befähigte Anwender.

 

 

 

Des Weiteren sind wir natürlich Mitgliedsbetrieb im Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken e.V. (FISAT) und im Verband Trockeneisstrahlen Deutschland (VTSD):